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Durchs Gesäuse sausen unsere K-Räder Richtung Heimat. Durch die Belastung der Tour sind wir zwar schon etwas erledigt, unsere Räder leben jetzt erst richtig auf.
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Doch bevor es nach Hause geht, steht noch ein letzter Parcour an: Schlagl. Dieser ist wohl fast jedem O-Österreicher ein Begriff. Zwar ist die Anfahrt nicht beschildert, aber wer eine Karte im Auto hat, hat auch schon fast gewonnen. Denn wer in Schlagl den Gasthof Westermayer nicht findet, der braucht a Brille (kleiner Tip: gleich hinter einer scharfen Kurve). In den Bergen über Glognitz, knappe 90 km vor Wien hat Leopold Tröger hier sein Revier. Auch Bernhards und mein Start ins Leben der Bogenschützen fand hier statt.
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Der TB-Schlagl
(www.pfeilundbogen.com) veranstaltet jedes Jahr mehrere Turniere, die gut besucht sind. Und man merkt – die haben Ahnung vom Parcoursbau.
Nach der Eintragung ins Schützenbuch nehmen wir uns die aufliegenden Scorezettel, und gehen zum Einschiessplatz. Wir freuen uns über das sehr gewissenhaft gemähte Gras. Hier versteckt sich so schnell kein Pfeil! Dann geht’s los: 30 3D Ziele warten auf uns. Alle in sehr gutem Zustand und in jagdlichen Entfernungen aufgestellt. Zwar nicht weit entfernt, aber deswegen noch lange nicht leicht! Hier müssen wir uns erst überlegen, wie wir einen guten Schuss anbringen können.
Der Boden ist teilweise steinig, und so werden einige Pfeile zu Brennholz umgeschult. Der Rest verschwindet auch schon mal gerne unter Moos und Gras. Die besonders gefährdeten Passagen sind mit Pfeilfängen gesichert. Diese sind mit Tarnnetzen versehen und fügen sich sehr unauffällig ins Geschehen.
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Teilweise gibt’s hier steile Stücke, die jedoch nur kurz und mittels
Sicherungsseil entschärft sind. Gutes Schuhwerk ist für den Bogenschützen ja ohnehin keine Frage.
Eine feine Sache ist die Labestations-Hütte, die man bei jedem Rundgang zweimal passiert. Im Winter ist dieser Parcour ebenfalls sehr empfehlenswert!
Den Weg zum nächsten Opfer findet man dank guter Markierung ohne Probleme. Die Pflöcke sind nummeriert und der Visierschütze hat einen eigenen Pflock.
Für eine Runde braucht man in etwa 2-3 Stunden.
Anfänger können sich beim Poldi nicht nur die komplette Ausrüstung ausborgen, sondern auch in die Kunste des Bogenschiessens einweisen lassen. Bei den 11€ für den Parcours ist nicht nur ein Getränk inkludiert, auch die herrliche Aussicht auf Schneeberg und Rax sowie reichlich Himbeeren sind dabei.
| Ort | Schlagl |
| Verein | TBS Traditionelle Bogenschützen Schlagl |
| Homepage | www.PfeilundBogen.com |
| Ansprechpartner | Leo (Poldi) Tröger |
| Tel: | 02662 - 43923 |
| tbschlagl@aon.at | |
| Anfahrt beschildert? | nein |
| GPS-Koordinaten (WGS64 Format) |
47°38'58"N 15°54'96"E |
| Anfahrtsplan im Internetz | www.PfeilundBogen.com |
| Verpflegung/Infrastruktur | Bogensporthotel Westermayer Schlagl 16, A-2640 Raach am Hochgebirge www.pfeilundbogen.com/hotel/hotelinfo.html Tel: 02662 - 43923, hotwest@aon.at Mittwoch Ruhetag ! |
| Anzahl und Zustand der Scheiben/3D Ziele | 3D-Parcours. Durchwegs sehr guter Zustand |
| Einschieß-Platz | Am Parcour-Beginn, verschiedene Distanzen, gewissenhaft gemähter Grasboden. |
| 3D oder Bilder | 3D |
| Kosten | Erwachsene 11 Euro |
| Schwierigkeit? Hunde/Kinder... | weitgehend problemlos |
| Beschilderung des Parcours | Gut beschildert, verschiedene Abschuß-Pflöcke für verschiedene Bogen-Klassen |
| Attraktivität des Parcours | Schöne Wanderung, Raststation im Wald, herrlicher Ausblick |
| Distanzen/Abschuß | jagdliche Distanzen, Abschuß teilweise trickreich |
| Seehöhe von bis | Seehöhe: ca. 800m |
| Sicherheit | ja |
| Winterbetrieb | ja |
| Pfeil-Verlust/Bruch | wenig, Pfeilfangnetze an einigen exponierten Stellen |
| Flora/Fauna | Himbeeren, Brombeeren, Holunder, Eierschwammerln, Pfeilgiftfrösche, Dinosaurier |
| Übernachtung | Bogensporthotel Westermayer |
| Bogen-Sport Material | Leihbögen, gute Auswahl an Bögen, Pfeilen und Zubehör im Bogensporthotel Westermayer |
| Besonderheiten | Einführung ins Bogenschiessen für Anfänger |
Dem Leser wird auffallen, daß unser Bericht nicht aus einem Guß ist; es ist eine Sammlung von Texten, geschrieben von verschiedenen Personen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Auch Stil und Erzähl-Zeit wechseln ständig.
Das ist kein Zufall, sondern Absicht, Ergebnis unserer arbeitsteiligen Arbeitsweise mit demokratischer Konsens-Bildung.
Christian hat zum Beispiel das ganze Projekt geplant und organisiert, Berhard hat die Routenplanung gemacht und schriftlich ausgearbeitet, und Gerhard hat eine Dose Kettenschmiere mitgenommen. Jeder hat so nach seinen Möglichkeiten, Fähigkeiten und persönlichen Neigungegn zum Gelingen des Ausflugs beigetragen. Diese erfolgreiche Arrbeitsweise wollten wir auch bei der schriftlichen Auswertung der Expedition fortsetzen. Daher haben wir alle drei die Tastatur unter die Hufe genommen, die Berichte verfasst und die gut durchgegorene Maische dann unter Hinzugabe von Bildmaterial auf HTML destilliert.
Wir hoffen, Sie haben an der Lektüre so viel Freude, wie wir Spass an der ganzen Unternehmung hatten.